Kunstwerk für den Frauennotruf

International renommierter Künstler in Koblenz

Logo des Frauennotrufs Koblenz

 

Der aus Bendorf stammende international renommierte Künstler Hendrik Beikirch schenkt uns und den Frauen und Mädchen in Koblenz, den Menschen in unserer Region, ein weibliches Portrait. Er wird am 8. August mit seiner Arbeit beginnen.

 

Das Kunstwerk wird Mädchen und Frauen ermutigen, mit ihrer Stärke sichtbar zu sein. Es wird einen Gegenpol bilden zu einer Wahrnehmung von Frauen und Mädchen als „Opfer“. Und es wird Schönheitsidealen entgegentreten, wie sie häufig auf großen Werbewänden in unserer Stadt, in Fernsehshows und den Medien verbreitet werden.

Ein großer Teil des Werk von Hendrik Beikirch ist im und für den öffentlichen Raum geschaffen und wegen seiner Größe nicht zu übersehen: Auf Hauswänden in der ganzen Welt sind große, monochrome Porträts von Menschen zu finden, die gerade wegen ihrer Individualität und der Geschichte, die diese Bilder erzählen, berühren. Das Koblenzer Kunstwerk wird sich in die Reihe dieser Kunstwerke einfügen.

Zur Realisierung des Kunstwerks stellt die Familie Bohnen die Fassade des Bohnen-Hauses in der Mayener Straße 2-4 in Koblenz kostenlos und für unbegrenzte Zeit zur Verfügung. Diese Fassade ist den meisten Koblenzer*innen ein Begriff, trägt sie doch seit vielen Jahrzehnten den markanten Werbespruch für das Koblenzer Umzugsunternehmen Bohnen. Die Familie Bohnen ist bereit, zugunsten des Frauennotrufs auf diese Werbung zu verzichten. Vielen vielen Dank dafür.

Die Stadt Koblenz, die Sparkasse Koblenz, die Volksbank Koblenz, die Koblenzer Kulturstiftung, die Soroptimistinnen und engagierte Menschen haben das Projekt durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht. Auch dafür ein herzliches Dankeschön.

Die Fassade selbst ist durch ihre exponierte Stelle weithin sichtbar. Zudem liegt sie direkt an der Balduinbrücke und somit am „Eingangstor“ zur Koblenzer Innenstadt. In unmittelbarer Nähe und mit Blick auf die Fassade liegen zwei Bushaltestellen, die viele Schüler und Schülerinnen zum Umsteigen nutzen.

Die Realisierung des Kunstwerks ist für den August 2018 avisiert. Jetzt gerade wurde das Gerüst gestellt, die Fassade wird vorbereitet werden, indem einige Stellen neu verputzt werden und die Wand weiß gestrichen wird. Hendrik Beikirch wird für das Anbringen des Kunstwerks selbst voraussichtlich eine Woche benötigen.

Regelmäßige Infos gibt es auf unserer Facebook-Seite. 
Infos über den Künstler: www.hendrikbeikirch.com.