Vortrag und Diskussion zum Thema "Stress- und Traumasensibilität im Umgang mit geflüchteten Frauen"

13. September 2018

Viele Geflüchtete haben vor, während oder nach ihrer Flucht traumatische Erlebnisse wie Krieg, Verlust, Leid oder sexualisierte Gewalt überlebt. Für Menschen mit Gewalterfahrung ist daher ein Schutz vor weiteren Ohnmachtserfahrungen entscheidend. Eine empathische und kompetente Unterstützung ist maßgeblich, um sie im Hier und Jetzt zu stärken. Aber auch die hauptamtlichen Fachkräfte und ehrenamtlichen Unterstützer/innen brauchen Sicherheit im Umgang mit Traumatisierten und Sensibilität für die eigenen Belastungen. 

Denise Klein, Referentin im Auftrag von medica mondiale e. V., wird in ihrem Vortrag einen Einblick in die Hintergründe und Folgen von geschlechtsspezifischer Gewalt in Kriegs- und Krisenregionen geben. Sie stellt die möglichen Folgen von traumatischen Gewalterfahrungen und den „STA-stress- und traumasensiblen Ansatz®“ von medica mondiale vor.

Referentin: Dipl. Päd. Denise Klein, Traumazentrierte Fachberaterin und Fachreferentin im Auftrag von medica mondiale e.V.

Datum: Donnerstag, 13.September 2018

Beginn des Vortrages: 17:00 Uhr
Beginn der Diskussion: gegen 18:30Uhr

Ort: Jugend- und Bürgerzentrum (JuBüZ) auf der Karthause, Potsdamer Straße 4, 56075 Koblenz 

Eintritt: frei

Verbindliche Anmeldung wird erbeten bis 24.08.2018 per Mail unter: info [at] ist-ko [dot] de

Veranstalterin: Arbeitskreis Gewalt in engen sozialen Beziehungen Koblenz

Der Arbeitskreis „Gewalt in engen sozialen Beziehungen – Region Koblenz“ besteht seit 2003 und ist Teil des Rheinland-Pfälzischen Interventionsprojektes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG). Gemeinsames Ziel ist die Optimierung des Hilfesystems für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder in Koblenz und Umgebung. Dem Arbeitskreis gehören Vertreterinnen und Vertreter von Beratungsstellen, Jugendämtern, Justiz, Polizei, Frauenunterstützungseinrichtungen, Opferhilfsorganisationen und Gleichstellungsstellen an.